www.nakba-2018.ch

Hans Egli EDUWährend das Plakat in den Mainstream Medien nur minimale Resonanz findet, gehen die Wogen in den sozialen Medien hoch - vor allem bei Personen und Gruppen, für die das Plakat ein Skandal ist.

Antisemitismus und Sexismus sind die häufigsten Vorwürfe. Nicht so in der Fraktionserklärung der EDU vom 5. Dezember im Zürcher Kantonsrat: Von Sexismus und Antisemitismus ist hier nicht die Rede: Die EDU hat Mühe mit den historischen Fakten. Im Plakat sieht sie nur Lügen und Verbreitung von Hass gegen Israel.

Hier die auf Youtube Interessierten zur Verfügung gestellte Erklärung von Kantonsrat Hans Egli

Liebe Frau Gisela Blau,

Als eine der Frauen in unserer Gruppe habe ich die Ehre, Ihre Mail persönlich zu beantworten.

Ihre erste Frage kann ich Ihnen klar beantworten: Das Sujet tel-quel hat uns ein jüdischer Freund und Unterstützer aus Deutschland geliefert, zum Plakat ausgestaltet wurde es dann von einem Schweizer Grafiker. Weil uns die perfiden Methoden bekannt sind, mit denen wir IsraelkritikerInnen von zionistischer Seite diffamiert werden, behalten wir die Namen aber selbstverständlich für uns.

Auf die braune Suppe der Völkerrechtsverbrechen Israels, auf die wir mit unserem Plakat aufmerksam machen, gehen Sie mit keinem Wort ein, weil Sie glauben, in der SuppeBrühe ein Haar entdeckt zu haben. Doch unser Plakat ist in keiner Weise sexistisch, sondern im Gegenteil: als feministischer Aufruf gedacht! Deshalb erübrigt es sich auch, auf Ihre weiteren Deutungen bzw. Unterstellungen (2-5) einzugehen.

Read more: Weshalb dieses Sujet


www.palaestina-solidaritaet.ch  |  Spenden: PC 60-129927-6